Im Erbschaft- und Schenkungsteuerfall ermittelt das Finanzamt den Grundbesitzwert mit gesetzlich vorgegebenen, typisierten Verfahren. Diese bilden individuelle Merkmale wie Zustand, Sanierungsstau oder eine besondere Lage nicht ab – der festgestellte Wert kann daher über dem tatsächlichen Verkehrswert liegen. Mit einem Nachweis nach § 198 BewG lässt sich der niedrigere gemeine Wert belegen und die Steuerlast auf das zutreffende Maß zurückführen.
Für die Grundbesitzbewertung wendet das Finanzamt die typisierten Ertrags- und Sachwertverfahren des Bewertungsgesetzes (BewG) an. Diese arbeiten naturgemäß mit pauschalen Annahmen und erfassen individuelle wertbeeinflussende Merkmale – etwa Bauschäden, Modernisierungsstau oder einen ungünstigen Grundstückszuschnitt – nur eingeschränkt. Der festgestellte Wert kann deshalb vom tatsächlichen Verkehrswert abweichen.
Als zertifizierter Sachverständiger prüfe ich, ob der angesetzte Wert realistisch ist – und erstelle auf Wunsch ein formales Gegengutachten nach § 198 BewG.
Keine Besichtigung erforderlich.
Rückmeldung in 3–5 Werktagen.
Nach dem Tod eines Angehörigen setzt das Finanzamt den Grundbesitzwert fest. Dieser liegt häufig über dem Verkehrswert. Eine Prüfung ist fast immer lohnenswert.
Eltern übertragen eine Immobilie auf ihre Kinder. Auch hier kommt das typisierte Bewertungsverfahren zum Einsatz, das Alter, Zustand und Lage nur pauschal berücksichtigt. Eine Prüfung zeigt, ob sich die Bemessungsgrundlage – und damit die Steuer – belegbar senken lässt.
Auch bei Kaufpreisen unterhalb des Grundbesitzwertes kann das Finanzamt den höheren Wert ansetzen. Lassen Sie prüfen, ob dieser Ansatz haltbar ist.
Ab Zustellung haben Sie in der Regel einen Monat, um Einspruch einzulegen. Je früher Sie prüfen lassen, desto mehr Zeit bleibt für ein Gegengutachten.
Der kluge Weg: erst prüfen, dann entscheiden.
Schicken Sie mir den Feststellungsbescheid und ggf. vorhandene Anlagen per E-Mail. Mehr brauche ich zunächst nicht.
Ich analysiere die Bewertungsparameter des Finanzamts und vergleiche sie mit den aktuellen Marktdaten für Lage, Objekttyp und Stichtag.
Sie erhalten eine Mail mit möglichen Ansatzpunkten, dem überschlägig kalkulierten Verkehrswert und einer konkreten Kostenschätzung.
Entscheiden Sie sich für ein vollständiges Verkehrswertgutachten, wird der Nettobetrag der Erstprüfung (335 €) auf das vereinbarte Honorar angerechnet.
Das Finanzamt ist zur gleichmäßigen Besteuerung gesetzlich auf typisierte Verfahren nach dem Bewertungsgesetz (BewG) festgelegt. Diese können individuelle Merkmale wie Sanierungsstau, Bauschäden oder eine untypische Lage nicht vollständig abbilden. Liegt der tatsächliche Verkehrswert niedriger, sieht § 198 BewG ausdrücklich den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts durch ein Sachverständigengutachten vor.
Für die Erstprüfung benötige ich ausschließlich den Bescheid über die Feststellung des Grundbesitzwertes (inkl. aller Anlagen). In vielen Fällen reicht das vollständig aus.
Die Einspruchsfrist beträgt einen Monat ab Bekanntgabe des Bescheides. Handeln Sie frühzeitig: Eine Prüfung ist in 3–5 Werktagen abgeschlossen.
Sie können Einspruch einlegen. Scheitert dieser, besteht die Möglichkeit, Klage vor dem Finanzgericht zu erheben. Das Sachverständigengutachten dient dabei als zentrales Beweismittel.
Lassen Sie Ihren Steuerbescheid unverbindlich und zum Festpreis von 399 € prüfen. Bei Beauftragung eines Gutachtens wird der Nettobetrag (335 €) angerechnet.
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